Faber - Bratislava

Vielleicht ist's nur die Farbe des Himmels
Dreck an den Fassaden dieser Stadt
Die mich ins Elend gerissen hat
Der Fluss ist 'n trübes bisschen Armut
Hier wurde lange kein Fisch mehr gesehen
Für den's sich lohnt zum Fischfang zu gehen
Die Fischerstöchter angeln sich nun Männer
Zeigen Bein und Brust wenn's denn sein muss
Für etwas Geld tut man alles in der Welt
Es sind die selben, die bei uns Schlange stehen
Auf den Straßen um dir schnell einen zu blasen
Oder sich ficken lassen in deinem Wagen

Wo Schwäne fliegen über den spiegelglatten See
Ein Liebespaar am Ufer hats beim Küssen nicht gesehen

Jetzt sitz ich an der Bar und bis zum Rand voll
Mit Hurensöhnen, Faschisten, Nazifressen
Die hier im Suff den ganzen Dreck vergessen
Und ich weiß es wird Zeit zu gehen
Ich hab mit dem Kopf schon auf dem Tresen gelegen
Doch ich kann meine Beine nicht bewegen
So bleib ich bis der erste Sonnenschein mich aus diesem Drecksloch zwingt und mit sich nimmt
Und mein Tag an einem besseren Ort beginnt

Wo Schwäne fliegen über den spiegelglatten See
Ein Liebespaar am Ufer hats beim Küssen nicht gesehen
Wo Schwäne fliegen über den spiegelglatten See
Ein Liebespaar am Ufer hats beim Küssen nicht gesehen

Writers: TILLMANN OSTENDARP, JULIAN VINCENZO POLLINA

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