Prinz pi - Unter brücken aus stahl

Meine Träume sind groß
Viel zu groß für das Zimmer von mir
Wo ein Elfenbeinmond jede Nach erscheint
Während vieles passiert, was mein Kopf nicht kapiert
Fühl' ich mich so, als leb' ich im Abseits
Meine Freunde sind alle verschieden
Und das ist das Einzige, was an ihnen gleich ist
Noch sind wir Skizzen der Männer von Morgen
Gezeichnet mit einem weichen Bleistift
Wir schwören auf alles, dass wir uns nie ändern
Im gleichen Moment, in dem wir uns ändern
Schauen auf zu Gangstern, lernen mehr von Paten
Als von all unseren Lehrern und Eltern
Die Welt steht still, während der Kopf sich dreht
Vertrau' nur einem Doktor, Dr. Dre
Sinke ins schwarze Vinyl meiner Platten
Im völligen Dunkeln gibt es keine Schatten

Hab' mich verloren am Weg
Sah Leute kommen und gehen
Alles steht still, seh' keine Revolution
(?) Revolver (?) für die Revolution (für die Revolution)
Hab' mich verloren am Weg (oh-oh)
Sah Leute kommen und gehen (oh-oh)
Sirene schreit, ich hör' ihr „Whoop“ (ich hör' ihr „Whoop“)
Hab' alles, aber nicht genug

Meine Arme sind schwach
Viel zu schwach für die Kämpfe bei Nacht
Und auch die, die man eh schon verloren hat
Weil alles abhängt davon, mit wem man abhängt
Und schon wer dich damals geboren hat
Manche Häuser sind kalt, trotz dem Reichtum
Andere sind warm, auch mit toter Heizung
Ich hab' einen Traum, doch kann niemandem vertrauen
Diese Welt lügt, wie beinahe jede Zeitung
In dieser Welt, wo man nur misst mit Geld, bin ich nichts wert
Das Neonlicht zischt wie ein Lichtschwert
Es ist vier Uhr am Morgen und Schnee fällt
Doch das Licht in mir drin, das brennt eh hell
Kann im Himmel hier fast nie einen Stern sehen
Darum habe ich immerzu Fernweh
Sitz' bei Gewitter und blick' in die Blitze
Vielleicht sind sie im Nachthimmel Risse


Ein rubinroter Himmel am Abend
Es hieß immer, wir müssen noch warten
Liegen im Zimmer und atmen
Rauch zieht durch das kalte Apartment
Ein rubinroter Himmel am Abend
Es hieß immer, wir müssen noch warten
Liegen im Zimmer und atmen
Rauch zieht durch das kalte Apartment

Hab' mich verloren am Weg
Sah Leute kommen und gehen
Alles steht still, seh' keine Revolution
(?) Revolver (?) für die Revolution (für die Revolution)
Hab' mich verloren am Weg (oh-oh)
Sah Leute kommen und gehen (oh-oh)
Sirene schreit, ich hör' ihr „Whoop“ (ich hör' ihr „Whoop“)
Hab' alles, aber nicht genug

Wir haben geträumt unter Brücken aus Stahl
Das Verrückte, das wurde normal
Zehn Brüder am Teltowkanal
Wir sind uns so wichtig, der Welt so egal
Wir haben geträumt unter Brücken aus Stahl
Das Verrückte, das wurde normal
Zehn Brüder am Teltowkanal
Wir sind uns so wichtig, der Welt so egal

Writers: FRIEDRICH KAUTZ , HAMUDI HOTEIT

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